Befragt dazu sagte Triebel gegenüber Freies Wort: "Unabhängig werde ich auch künftig bleiben." Politische Auffassungen zu konkreten Themen seien zur CDU durchaus differenziert zu sehen, "dennoch muss ich anerkennen, dass Dieter Althaus sich besonders für unsere Stadt engagiert". Es sei "nichts Gekauftes", so Triebel zu seiner Unterstützung.
Thomas Schmidt, Direktkandidat der SPD für den Wahlkreis 21, vermutet ein Stück Opportunismus bei Triebel. Schließlich kokettiere der sonst stets mit seiner Parteilosigkeit und Unabhängigkeit. "Offenbar im Zusammenhang mit der versprochenen Landeshilfe für die GeWo ergreift er nun offen Partei für Althaus. Das hat einen ganz schalen Beigeschmack, zumal er doch weiß, dass auch die Sozialdemokraten unbedingt für den Erhalt der kommunalen Wohnungsgesellschaften eintreten."
Mit Empörung reagiert Ina Leukefeld. Die Direktkandidatin der Linken sagt: "Triebel hat seinen parteilosen Status als Freier Wähler verlassen und sich einspinnen lassen in den schwarzen CDU-Filz, der das ganze Land durchzieht." Er setze damit auf eine Politik des "Weiter so!" und mache sich als Bittsteller erpressbar. Das habe mit Souveränität der kommunalen Selbstverwaltung nichts zu tun. Manfred Hardt von den Freien Wählern gibt zu, dass er sich über Triebels Teilnahme an der CDU-Werbekampagne gewundert habe. "Aber das ist seine Entscheidung. Ich habe ihm nicht dazu geraten, und ich unterstütze Althaus auch nicht." Im Übrigen sei Triebel kein Mitglied der Freien Wähler. "Wir haben ihn als Oberbürgermeister unterstützt", so der Direktkandidat der Freien Wähler. (Quelle: www.freies-wort.de)
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