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Auch in Südthüringen mangelt es nicht an fußballspielenden Frauen und Mädchen. "Der Zulauf darf sich aber gern noch steigern, und deshalb wollen wir die Initiative ergreifen", erklärte Gerd Stefanowsky vom Suhler Sportbund. Er ist der hauptverantwortliche Organisator des Suhler Mädchenfußballturniers, das am morgigen Mittwoch seine zweite Auflage erlebt. Los geht es mit der Eröffnung um 9.45 Uhr, ehe ab 10 Uhr bis gegen 13 Uhr das runde Leder auf dem Sportgelände im Suhler Haseltal rollt. "Wir richten wie im Vorjahr zwei Turniere aus", erläuterte Stefanowsky. "Es wurde erneut nach Altersgruppen unterteilt. So gibt es einen Wettbewerb für Erst- bis Viertklässler und ein Turnier für Schülerinnen der fünften bis achten Klassen."
Ausgespielt wird erneut der Pokal des Suhler Oberbürgermeisters. Jens Triebel wird zur Siegerehrung auch persönlich anwesend sein. Dem OB ist es auch zu verdanken, dass das Schulturnier überhaupt zustande kam. Triebel machte sich zu Beginn des vorigen Jahres erstmals für einen solchen Wettkampf stark und leistet mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch im Jahre 2009 tatkräftige Unterstützung. Gleiches gilt für den Fußball-Kreisfachausschuss Werra-Rennsteig. Dessen Präsident Hans Hörnlein ist ebenfalls ein Sympathisant des Mädchenfußballs.
Es liegen 16 Anmeldungen vor
Wenn alle angemeldeten Schulen morgen früh ihre Delegationen zum Spielort entsenden, wird es ein kräftiges Gewimmel im Haseltal geben. "Uns liegen Anmeldungen von 16 Einrichtungen aus Suhl, Zella-Mehlis, Benshausen, Meiningen, Obermaßfeld sowie Schmalkalden vor", konnte Stefanowsky verkünden. "Dies ist für uns ein positives Zeichen dafür, dass sich die Attraktivität des Turniers immer weiter herumspricht, nachdem es im vergangenen Jahr elf Teilnehmer gab." Zugleich dankte er den regionalen Busunternehmen, die den Transport organisieren.
Im Rahmenprogramm setzt man ebenfalls auf die sportliche Karte. Es werden Möglichkeiten für Bewegungsspiele geschaffen, auch die obligatorische Hüpfburg fehlt nicht. Im Mittelpunkt steht jedoch der Fußball. "Wir wollen den Motor ankurbeln, damit immer mehr Mädchen in den Vereinen aktiv werden", ließ Stefanowsky wissen. Es sieht so aus, als ob man sich diesbezüglich auf einem guten Weg befindet. (Quelle: www.freies-wort.de)

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