Die Stadt Suhl gibt der angeschlagenen Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft mbH (Gewo) eine Finanzspritze. Um die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden, übernimmt die Stadt mit fast 22 Millionen Euro einen Teil der Bankschulden der Gewo. Dazu hat der Stadtrat am Mittwochabend mit großer Mehrheit einen Nachtragshaushalt beschlossen.
Mit rund 6.000 Wohnungen ist die Gewo nach eigenen Angaben der größte Vermieter im Raum Südthüringen. Das Unternehmen wurde im Oktober 1990 gegründet. Hervorgegangen ist es aus der VEB Gebäudewirtschaft. Alleiniger Gesellschafter ist die Stadt Suhl. Neben den Altschulden, hat die Gewo in den vergangenen Jahren vor allem mit den sinkenden Einwohnerzahlen zu kämpfen. Pro Jahr verzeichnet Suhl 2,1 Prozent weniger Einwohner. (Quelle: www.mdr.de)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen